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Manous Meisterstück

Der Sieger im YAMAHA R6-DUNLOP-CUP 2015 heißt Manou Antweiler (Team Bergau/Fuhrmann Motor). Der 20-Jährige aus Bienenbüttel sicherte sich beim Saisonfinale in Hockenheim mit einem souveränen dritten Platz den Titel. Maurice Ullrich (Wörrstadt, Team Pepe-Tuning/Romero) konnte mit seinem vierten Sieg den Rückstand noch auf acht Punkte verkürzen, Cup-Youngster Lukas Tulovic (Eberbach, Team Freudenberg/MoBikes) belegte Rang zwei.

Für Ullrich war die Zielsetzung klar. "Ein Sieg muss her, alles andere habe ich nicht in der Hand." Doch auch der mit einem Vorsprung von 17 Punkten angereiste Manou Antweiler dachte nicht daran, sicher hinterherzufahren. "Ich will hier gewinnen, denn Hockenheim ist meine Lieblingsstrecke", erklärte der Meisterschafts-Leader vor dem Rennen. Schon im Training schenkten sich die beiden Protagonisten keinen Meter. Am Sonntag stand dann Antweiler vor Ullrich und Tulovic in der ersten Reihe.

Die Führung übernahm der 15-jährige Blitzstarter Lukas Tulovic, nach sieben Runden tauchte erstmals Antweiler ganz oben auf dem Zeitenmonitor auf, zwei Umläufe später Ullrich. Dieses Trio änderte bis kurz vor Schluss regelmäßig die Plätze, erst in der vorletzten Runde beschloss Antweiler, sich mit Rang drei zu begnügen und den Titel sicher nach Hause zu bringen.

"Nach den ersten Runden war klar, dass ich das Tempo zwar gut mitgehen konnte, doch zum Wegfahren hätte es nicht gereicht. Also habe ich mir die Kollegen zunächst einmal in Ruhe angeschaut. Gegen Rennende haben sich's Maurice und Lukas dann so richtig gegeben, in dem Moment beschloss ich, kein unnötiges Risiko mehr einzugehen. Ich wollte in diesem Jahr unbedingt den Titel gewinnen und bin jetzt natürlich überglücklich und freue mich natürlich auch für mein Team, das einen super Job gemacht hat", strahlte der frischgebackene Cup-Sieger, als er seiner Crew um Teamchef Daniel Bergau stolz den Riesen-Pott präsentierte.

Maurice Ullrich hatte das Finale realistisch angegangen: "Ich wusste, dass ich nur eine kleine Titel-Chance hatte, aber diesen vierten Sieg wollte heute unter allen Umständen. Am Start habe ich mich rausgehalten, als Manou vorpreschte, habe ich die Initiative übernommen. Irgendwann wähnte ich mich in der letzten Runde, dabei waren es noch zwei. Lukas macht wohl den gleichen Fehler, deshalb haben wir beide auf Attacke umgeschaltet. Wir haben uns mehrfach überholt und als ich merkte, dass noch eine Runde mehr zu fahren war, habe ich mich richtig breit gemacht. Ich kann trotzdem mit der Saison zufrieden sein, es war es keine Schande gegen Manou zu verlieren, schließlich hat er auch mehr Erfahrung.

Lukas Tulovic kam eine delikate Rolle zu. Natürlich wollte auch er gewinnen, befand sich dabei aber zwangsweise mitten im Titelduell. "Nachdem ich den Start gewonnen habe, schaute ich zunächst, wer mitgehen kann. Als die beiden dann vor mir waren, sah ich, wo meine Stärken und Schwächen sind. In der vorletzten Runde bin ich an Manou vorbeigegangen und habe Maurice attackiert. Leider hat's nicht ganz gereicht. Unterm Strich war es eine tolle Saison, viel besser, als ich erwartet hatte. Mein Ziel war Top-Five, jetzt bin ich Dritter mit einem Sieg und sechs Podestplätzen, damit habe ich wirklich nicht gerechnet."

Wie der Rookie konnte auch Andreas Klambauer (Tragwein, Zweirad Meggle - Team KR) eine positive Bilanz unter seiner sechsten Cup-Saison ziehen. "2015 war wieder ein Schritt nach vorn. Vierter im Rennen und in der Meisterschaft", freute sich der 29-jährige Österreicher. "Der Start war eine Katastrophe, dann ging's allerdings zügig nach vorn. Ich hatte zwar Gripprobleme, dachte mir aber: was soll's, es ist eh das letzte Rennen und wenn ich sie wegfeuere, dann ist es ebenso."

Sein Landsmann Hannes Zemsauer (Steinbach/Ziehberg, Motorrad Holzleitner) lag lange Zeit auf dem vierten Rang, war am Ende aber auch mit Platz fünf zufrieden. "Das Wochenende hat gepasst. Als die Reifen zu rutschen begannen, habe ich vielleicht zu lange gebraucht, mich darauf einzustellen. Mit Ausnahme des Hungarorings war dieses Jahr alles Neuland für mich. Ich habe viele Strecken und leider auch einige neue Kiesbetten kennengelernt. Das hohe Niveau im Cup habe ich richtig eingeschätzt, ich dachte aber, dass ich dort etwas schneller zurecht komme", analysierte der Cup-Neuling selbstkritisch.

Der Sechstplazierte Arnaud Friedrich (Limbach-Oberfrona, Zweirad Mildner) überzeugte wieder einmal mit einer starken zweiten Rennhälfte: "Beim Start wurde ich eingeklemmt, musste mich dann vorarbeiten und kämpfte schließlich in der Gruppe um Rang vier mit." Sein Fazit: "Platz fünf in der Meisterschaft war sicher ein weiterer Schritt nach vorne, der Speed passt, aber ich muss vom Start weg vorne dabei sein."

Adrian Pasek (POL-Komoròw, Team Freudenberg/Yamaha Zentrum Köln) musste eine Runde vor Schluss Rang sechs an Friedrich abgeben, war aber dennoch zufrieden: "Ich habe lange um Platz vier gekämpft, konnte aber am Ende die Rundenzeiten nicht mehr fahren. Der Saisonbeginn war super, dazwischen durchwachsen und am Ende hat es wieder gepasst."

Nur zwei Zehntel dahinter folgte mit Patryk Kosiniak (Tarnow, Yamaha Zentrum Köln - Artman Racing) der nächste Pole. "Hockenheim ist ein Bremskurs, da kommen meine Unterarmprobleme besonders zur Geltung. Ich habe mich vor einem Jahr operieren lassen, aber leider ohne den erwünschten Erfolg. Auf den letzten Runden habe ich nur noch das Ende herbeigesehnt. Aber nächstes Jahr bin ich wieder dabei, denn Cup ist preisgünstig und die beste Serie, die ich kenne."

Colin Rossi (SUI-Winterthur, Meggle/Rossi Tripletuning), der kürzlich einen Superstock-Test absolvieren durfte und diesmal Neunter wurde, hat noch keine so konkreten Zukunftspläne: "Ziel verfehlt", lautet seine kritische Saison-Bilanz. "Ich wollte dieses Jahr in die Top-Five fahren, aber wenn man drei Podiums wegwirft, geht das kaum." Immerhin reichte es für den jungen Schweizer mit drei Nullern noch zum Gesamt-Achten, zudem verbuchte er drei Pole-Positions auf dem Haben-Konto.

Einen Platz dahinter - sowohl im Rennen, als auch in der Endwertung - landete Daniel Rubin (Schwanau, Motorrad Rubin Racing Team): "Nach dem Start war ich direkt hinter meinem Bruder Domi und konnte so wenig später seinen Sturz live erleben. Zwei Runden vor Schluss habe ich Zelli auf der Gegengerade noch erwischt. Mein Zielsetzung für dieses Jahr lautete Top-Ten. Das habe ich geschafft und mich in meiner zweiten Cup-Saison deutlich steigern können."

Marc Zellhöfer (Fürth, Pedack-ADAC Nordbayern e.V.), bei den beiden letzten Rennen noch auf dem Podium, musste sich mit Platz elf begnügen, nachdem er wegen eines Trainingssturzes die halbe Nacht geschraubt hatte. "Ich bin mit meiner ersten Cup-Saison mehr als zufrieden, konnte mich kontinuierlich steigern, aber ob wir 2016 weitermachen können, hängt davon ab, ob wir einen Sponsor finden."

Rang zwölf ging an Loris Haug (Team MFZ / Motec): "Nach drei Stürzen wollte ich heute nicht so aggressiv zu Werke gehen, am Ende war ich aber wohl zu vorsichtig", verriet der draufgängerische junge Münchner. "Aber ich habe in diesem Jahr unheimlich viel dazugelernt und möchte 2016 Jahr gerne wieder im Cup fahren".

Die Plätze dreizehn und vierzehn gingen in die Schweiz, an Spaßvogel Reto Wiederkehr (Thun,Moto-Star Romero) und Timo Kugler (Rebstein,Meggle Kugler Racing). "Mir hat hier der Freitag gefehlt, da musste ich leider noch in die Schule", erklärte Kugler. Den letzten Punkt holte sich mit Christof Höfer (Reiskirchen, Fifty-Racing.de/powered by ZZF) wieder ein Newcomer: "Die Saison im Cup hat alle meine Erwartung übertroffen, es ist einfach geil und ich freue mich schon auf nächstes Jahr."

Endstand nach 8 Rennen:
1. Manou Antweiler (152), 2. Maurice Ullrich (144), 3. Lukas Tulovic (122), 4. Andreas Klambauer (83), 5. Arnaud Friedrich (70), 6. Adrian Pasek (62), 7. Patryk Kosiniak (59), 8. Colin Rossi (51), 9. Daniel Rubin (50), 10. Marc Zellhöfer (49)


Weblink:
www.yamaha-cup.de


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